Erste
Hilfe beim Sonnenbrand
Wer wegen einer schlechten Vorhermaßnahme einen
Sonnenbrand erlitten hat, sollte diesen auf keinen Fall unbehandelt lassen,
da es sich auch bei einem leichten Sonnenbrand um eine Hautentzündung
handelt.
Die betreffenden Hautstellen kann man mit den in Drogerien oder Supermärkten
angebotenen Après-Sun-Produkten behandeln. Die Inhaltsstoffe solcher
Produkte setzen sich in der Regel aus viel Wasser und nur wenig Fett zusammen,
wodurch eine kühlende Wirkung an den entzündeten Hautstellen
eintreten kann.
Aber auch eine kühlende Dusche (etwa 25 Grad) kann hier Abhilfe verschaffen.
Ebenso gut sind kalte Umschläge, die man auf die Haut legt. Hierbei
gilt, dass eine Kühlung von mindestens zwei bis drei Stunden erfolgen
muss.
Wenn sich aus dem Sonnenbrand eine Allergie entwickelt, sollte man hingegen
eine antiallergische Creme, zum Beispiel eine Cortinsonsalbe in niedriger
Dosierung, auftragen. Auch Trinken ist jetzt sehr wichtig und sollte nicht
zu kurz kommen. Am besten wirkt Wasser oder Schorlen.
Gegen leichte Schmerzen können einfache Schmerzmittel mit dem Wirkstoff
Paracetamol oder Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Dabei ist
allerdings auf eine niedrige Dosierung zu achten. Beide Mittel sind in
Apotheken rezeptfrei erhältlich.